FAQs

Zu Meminto
Was ist Meminto und wie funktioniert es?

Meminto ist ein neuartiger, digitaler Nachlassverwalter mit integriertem Lebensprüfsystem. Meminto kann dich in Zeiträumen zwischen 24 Stunden und 6 Monaten regelmäßig nach deinem Lebenszustand fragen. Es gibt diverse Prüfungs- und Sicherheitsmechanismen wie z.B. Erinnerungen und Bestätigungen von Vertrauenspersonen. Diese sorgen dafür, dass dein digitaler Nachlass und deine Nachrichten nicht ungewollt zu früh versendet werden.

Sieh dir am besten das  Erklär-Video an:

Meminto übernimmt keine Verantwortung für unsachgemäße Verwendung des Tools und behält sich vor, Accounts umgehend zu löschen, die missbräuchlich verwendet werden.

Was kostet Meminto?

Meminto ist derzeit in der Beta-Phase und kann kostenlos getestet werden. Fehler können dabei über das im eigenen Account integrierte Chat-Fenster oder das Support-Formular an die Entwickler gemeldet werden.

Sind die Intervalle zur Erinnerung frei wählbar?

Ja, es kann zwischen verschiedenen Intervallen gewählt werden. Für den Beta-Test sind Einstellungen von 2 Minuten bis 6 Monate möglich.

Kann man während der Beta-Phase den gesamten Prozess bis zum Tod durchlaufen?

Ja, es ist möglich, aus Systemsicht „zu sterben“, d.h. alle Lifechecks nicht zu beantworten. Anschließend kann das System wieder auf den Alive-Status zurückgesetzt werden und ein erneuter Test mit anderen Bedingungen durchlaufen werden.

Wie viele Personen meines Vertrauens ("Trusties") müssen meinen Tod bestätigen?

Jeder Meminto Benutzer kann und sollte maximal drei Trusties anlegen, wobei bei geringerer Sicherheit auch weniger bis gar keine Trusties möglich sind. Je mehr Trusties angelegt sind, desto gesicherter ist der eigene digitale Nachlass bei Falschaussagen von Vertrauenspersonen.

„Alive“-Aussagen werden in Meminto immer höher gewertet als „Dead“-Feedback. Wenn Trusties unterschiedliches Feedback geben, setzt ein komplexes Konfliktmanagement ein.

Erst wenn alle Trusties unabhängig voneinander bestätigen, dass der Benutzer gestorben ist, wird Meminto den Nachlass des Nutzers freigeben.

Der Nutzer selbst hat zu jeder Zeit die Möglichkeit, seinen eigenen positiven Lebensstatus über den Link in seinem Lifecheck zu bestätigen.

Sollte vom Benutzer und von den Trusties jegliche Rückmeldung ausbleiben, kann der Nutzer selbst wählen, wie Meminto entscheiden soll und bei Nicht-Reaktion die Nachrichten versenden oder zurückhalten. Letzteres ist zwar sicherer, kann aber dazu führen, dass beim Tod einer ganzen Familie, in der ein Mitglied Benutzer war und drei weitere Trusties kein Nachlass versendet wird.

Ich weiß, dass ich bald sterben werde. Ich brauche keine Trusties, die das bestätigen!

Meminto funktioniert auch ohne Trusties. Manchmal macht es keinen Sinn, andere Menschen nach dem Tod einer Person zu fragen. Zum Beispiel im Fall einer unheilbaren Krankheit und mit dem Wissen, dass der Tod in wenigen Tagen eintreten wird. Oder für den Fall, dass man keine Zeit damit verschwenden möchte, sich Erinnerungen und Fragen auszusetzen.

In diesem Fall sind keine Trusties anzulegen und die Wahl bei Nicht-Reaktion auf Lifechecks auf „sofortigen Versand“ zu stellen.

Zur Sicherheit
Wie sicher ist Meminto?

Meminto basiert auf ein weit verbreitetes und praxisrelevantes Web-System, das regelmäßig mit Updates versorgt wird. Sicherheitslücken innerhalb des Systems werden hier schnell geschlossen. Bei der Anmeldung stellt Meminto selbst ein sehr sicheres Passwort aus. Wir empfehlen, dieses weiterhin zu verwenden oder sich für ein anderes, sicheres Passwort zu entscheiden.

Um für weitere Sicherheit zu sorgen, kann jeder User das 2-Faktor-Authentifizierungssystem (anhand Google Authenticator) im eigenen Profil aktivieren.

Durch die SSL-Verschlüsselung ist die Kommunikation zwischen Client und Server weitestgehend geschützt.

Die Inhalte sind im derzeitigen Status nicht end-to-end verschlüsselt.

Wie funktioniert die 2-Faktor-Authentifizierung?

Nach dem Login bei Meminto solltest du durch Klick auf dein Profilbild oder deine E-Mail Adresse in dein persönliches Profil gelangen.

Dort hast du etwas weiter unten die Möglichkeit, die 2-Faktor-Authentifizierung über den Google Authenticator zu aktivieren. Lade dir bitte dazu die entsprechende App im AppStore oder im PlayStore herunter.

Scanne anschließend den QR-Code, den du siehst und trage den Code, den du zurückbekommst, ins leere Feld darunter ein. Speichere deine Einstellungen über den Button ganz unten auf der Seite.

Ab sofort musst du bei jedem Login den zeitlich ablaufenden, 6-stelligen Zahlencode zusätzlich zu deinem Passwort eingeben, damit du Meminto verwenden kannst.

Könnt ihr bei Meminto meine Inhalte sehen?

Ja, eine Betrachtung deiner Inhalte ist uns technisch gesehen möglich. Solange wir uns in der Beta-Phase befinden, ist dies notwendig, damit wir Fehler und Probleme besser finden und zuordnen können. Meminto strebt eine sichere End-to-End Verschlüsselung an, um Daten auch bei einem Datenbank-Hack nicht zugänglich zu machen.

Wir versichern, zu keiner Zeit Daten aus dem System zu entnehmen um sie an Dritte weiterzugeben.

Wo ist der Serverstandort?

Wir hosten alle Daten ausschließlich in Deutschland.

Systemtechnische Fragen
Worauf setzt Meminto auf?

Meminto basiert auf einer stark modifizierten Version von WordPress als Multisite, die aber dennoch updatefähig ist. Das macht es möglich, Wartungskosten gering zu halten, da diese von der Community gestellt werden. Zudem ist ein Zugriff auf tausende Plugins möglich, um das System weiter abzusichern.

Jeder User hat dabei sein eigenes System und ist in der Datenbank von allen anderen Usern getrennt angelegt.

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